Die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft auf dem Katholikentag in Stuttgart

Pilgern: Heil und Heilung – Poesie und Diskussion

Am Freitag, den 27. Mai 2022 luden das Landesarchiv Baden-Württemberg und die Deutsche St. Jakobus-Gesellschaft zu einem Diskussionsabend in das Hauptstaatsarchiv ein.

Die Veranstaltung machte mit einigen Facetten des Pilgerns in historischer und aktueller Perspektive vertraut und lud zu einer breiten Diskussion ein, was Pilgern nach Santiago de Compostela und anderen Orten heute besonders ausmachen kann.

Nach der Begrüßung wurde das alte Pilgerlied "Wer das Elend bauen will" angestimmt. Anschließend referierte Prof. Dr. Klaus Herbers zum Thema "Pilgern gestern und heute. Was Pilger-Traditionen uns heute noch sagen können". Es folgte ein Referat von Prof. Dr. Peter Rückert: "Wege zum Heil: Über Erfahrungsschätze des Pilgerns".

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion unter dem Motto "Tut Pilgern gut? Aufbrüche – Erfahrungen – Perspektiven" diskutierten die beiden Referenten mit Dr. Sabrina Späth und Dr. Beate Brieseck sowie Wolfgang Schneller.

Es wurde deutlich, dass Pilgern nicht nur zu einer körperlichen Heilung führt, sondern auch das Innerste der Pilger selbst betrifft. In diesem Spannungsfeld stand Pilgern allerdings nicht immer. Manchmal waren die Mühen des Pilgerns der Schlüssel, um zur Heilung und zum Heil zu gelangen.

Lieder und Gedichte zum Jakobsweg rundetenn den Abend mit Poesie ab. Damit leistete die Veranstaltung auch einen Beitrag zum Heiligen Jahr 2021/22 in Santiago de Compostela.




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